Kuhstorfer Blatt 2025
Dezember 2025
Text: Edda Köster Bild: Edda Köster
Sehr geehrte Kuhstorfer,
wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Enrico Krüger einen neuen Gemeindearbeiter gefunden haben, der sich jetzt um das gute Aussehen unseres Dorfes kümmern wird. Herr Krüger ist 40 Jahre alt,
gelernter Fleischer und war mehrere Jahre im Garten- und Landschaftsbau tätig. Als zweiter stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde
Pritzier weiß er, worauf es in einem Ort ankommt. Darüber hinaus engagiert er sich
ehrenamtlich in der Feuerwehr als Ausbilder für Atemschutztechnik, in den
Elternvertretungen seiner beiden Kinder, dem Elternrat und der Schulkonferenz der Schule. Auch im Vorstand des Arbeitslosenverbandes ist er tätig. Die Frage, wie das alles zu bewältigen ist,
beantwortet Herr Krüger ganz einfach: Er brauche das. Wir wünschen ihm gutes Gelingen bei all seinen Tätigkeiten und heißen ihn herzlich willkommen.
Hier die ersten Informationen von Herrn Krüger für die Gemeinde: Die Laubsäcke werden erst wieder nach den Feiertagen ab dem 5.1.26 geleert. Sie können sich über den neu
angebrachten Briefkasten im „Redefiner Weg“ 13b – das ist die Anschrift der Werkstätten des Gemeindearbeiters – an Herrn Krüger wenden. Natürlich ist er auch direkt ansprechbar. UND: Nicht nur
Sie sehen Ihn bei seiner Arbeit, auch er sieht Sie, wenn Sie z.B. die Hinterlassenschaften Ihres Hundes nicht beseitigen.
Allen Freiwilligen, die während der vergangenen Monate Tätigkeiten des Gemeindearbeiters auf dem Friedhof übernommen haben, herzlichen Dank für Ihren Einsatz. Diese Aufgaben gehen jetzt zurück an Herrn Krüger.
Die Vorweihnachtszeit ist oft entgegen aller Vorsätze von zu wenig Zeit für zu viele Vorhaben geprägt. Wir konnten mit zwei Veranstaltungen in unserem Dorf für Besinnlichkeit und die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sorgen.
So wurde der erste Kuhstorfer Weihnachtsmarkt von allen Besuchern sehr gelobt. Der große Andrang - zwischenzeitlich gingen der Glühwein und die Brötchen für die Bratwurst aus –
war ein gutes Zeichen dafür. Allen fleißigen Helfern aus dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr gilt dafür unser besonderer Dank, ebenso den Sponsoren aus Kuhstorf. Die Firmen „Rudolf
Klingbeil & Sohn Transport GmbH“, der „Fuhrbetrieb Ehm“, die „Polsterei Ehm“ sowie die Familie Lander sorgten für gefüllte Nikolausschuhe bei den Kita-Kindern.
Auch die Weihnachtsfeier für alle Senioren und Bewohner, die aus anderen Gründen ihre Erwerbstätigkeit bereits beendet haben, zeigte das große Interesse an der
Dorfgemeinschaft. 84 Teilnehmer fühlten sich gut bewirtet in der Gaststätte „Unter den Linden“ und werden durch unsere Weihnachtskartenaktion zum Ende dieser Woche noch einmal an unser
Zusammensein erinnert.
Informationen aus der Sitzung der Gemeindevertretung am 17.12.25: Die Vertreter der BayWa r.e. informierten uns zum Stand der Photovoltaikanlage. So liegen jetzt die
Genehmigungen für den Netzanschluss und eine Kreuzungsgenehmigung für die Trasse der Deutschen Bahn vor. Auch die Anpassung an die Lage der neuen Leitung von „50Hertz“ erfolgte. Viel Zeit hat
allerdings die Prüfung eines Durchführungsvertrags gekostet. Dieser regelt alle Vertragsbedingungen zwischen unserer Gemeinde und der ausführenden Firma, die sich damit auch zur Umsetzung des
Vorhabens entsprechend der festgelegten Daten verpflichtet. Auf Grund des Umfangs musste dafür eine externe Kanzlei beauftragt werden. Die Prüfung soll Mitte Januar abgeschlossen sein, so dass
wir auf der Gemeinderatssitzung im Februar den Beschluss darüber fassen können. Die Zeitschiene sieht vor, dass unsere Anlage Ende 2027/ Anfang 2028 fertiggestellt sein soll.
Die letzte Verbandsversammlung in diesem Jahr, die des Abwasserzweckverbandes
Hagenow, zog Bilanz, sensibilisierte aber auch alle Mitglieder für künftige
Herausforderungen. Mit der Erwirtschaftung eines hohen Jahresüberschusses sind wir gut darauf vorbereitet. Die Hälfte dieser Einnahmen stammt aus den in Hagenow ansässigen Lebensmittelbetrieben,
die wie alle Produktionsstätten unter wirtschaftlichem Druck stehen. Es ist nachvollziehbar, dass die Beteiligten deshalb nach Einsparmöglichkeiten bei notwendigen Ressourcen suchen, also auch
beim Wasserverbrauch. So positiv das ist, es führt dennoch auch zu geringeren Einnahmen beim Abwasserzweckverband. Dieser ist sich der Verantwortung gegenüber der vorhandenen Industrie in Hagenow
bewusst und erhöht die Kosten vorläufig nicht, sondern wird durch veränderte Strukturen im Verband für einen Ausgleich sorgen. Auch der Klärschlammtrocknung widmet man weiterhin große
Aufmerksamkeit, um durch die Verbrennung in eigenen Anlagen den kostenintensiven Transport zu anderen Firmen zu sparen.
Auch uns als Privatkunden stehen keine Gebührenerhöhungen bevor.
Die Gemeindevertreter haben ebenfalls den Entwurf des Löschwasserkonzeptes für unser Dorf besprochen. Dieses beschreibt die Situation vor Ort, legt den Löschwasserbedarf fest und
überprüft, ob vorhandene Technik und die Einrichtungen für Löschwasser in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Letzteres wurde für Kuhstorf bestätigt. Sollte es zu einem Feuerwehreinsatz kommen,
stehen uns die vorhandenen zwei Saugbrunnen, die an den roten Rohren erkennbaren 7 Bohrbrunnen sowie das Wasser aus den offenen Gewässern zur Verfügung. Als Gemeinde müssen wir aber noch
Nutzungsvereinbarungen für Entnahmestellen abschließen, die sich auf privatem Grund befinden.
Im Januar wird es für betroffene Anwohner eine Zusammenkunft zum Nutria-Problem
geben. Sie werden gesonderte Einladungen erhalten.
Fragen aus der letzten Sitzung der Gemeindevertretung
Einwohner aus Kuhstorf baten um eine Anpassung der Öffnungszeiten für die Reterra-
Annahmestelle. Gerade für Berufstätige ist es kaum möglich, diese einzuhalten. Herr Kann, der Geschäftsführer der Niederlassung, zeigte sich dem gegenüber sehr aufgeschlossen und bot für uns je
zwei „Laubtage“ im November und März an. Das nehmen wir dankend an und werden Sie über den Flyer rechtzeitig informieren.
Bitte informieren Sie mich, falls Sie es nicht wünschen, dass Ihr Geburtstag im Flyer erwähnt wird. Laut Beschluss der Gemeindevertretung erhalten alle Jubilare zu ihrem 70., 75., 80. und ab dem
81. Lebensjahr jährlich ein Präsent von der Gemeinde. Das betrifft auch die Geburt eines Kindes sowie das 50., 60., 65. und 70. Ehejubiläum. Diese Daten übermittelt uns das Amt und nur sie
erscheinen im Flyer. Diejenigen, die mir das bereits mitgeteilt haben, müssen nicht noch einmal tätig werden.
|
Termine im Januar |
|
|
2., 9., 16., 23., 30.1.26 , jeweils 14.30 Uhr - 15.30 Uhr |
Seniorensportgruppe im Gemeindehaus |
|
14.1.26, 15.00 Uhr |
Treffen der Ev. Kirchgemeinde im Gemeindehaus |
|
17.1.26, 18.00 Uhr |
Tannenbaumverbrennen an der alten Feuerwehr |
|
26.1.26, 18.00 bis 19.00 |
Sprechstunde im Gemeindehaus, Bibliotheksöffnung |
|
28.1.26, 19.30 Uhr |
Sitzung der Gemeindevertretung |
|
30.1.26, 15.30- 17.00 Uhr |
Öffnung der Bibliothek |
|
Meine Mailadresse: [email protected] |
|
Das Einsammeln der Tannenbäume erfolgt ab dem 5.1.26 durch Herrn Krüger. Sie erhalten bei der Abholung jeweils eine Wertmarke für ein Freigetränk zum Tannenbaumverbrennen am 17.1.26 um 18.00 Uhr am alten Feuerwehrgerätehaus.
Frau Petra Linow bietet am 4.2.26 von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr einen Nachmittag mit modernen Gesellschaftsspielen, die Spaß machen, an. Über eine rege Teilnahme freuen wir uns. Mögliche Getränke und Knabbereien bringt jeder selbst mit.
Außerdem könnten wir über den Landkreis eine Veranstaltung für „Silver-Server“ durchführen, also für ältere Menschen, die sich speziell zu ihrem Handy, Tablett
oder PC auf den neuesten Stand bringen lassen möchten. Um den Bedarf zu ermitteln, bitte ich Sie um eine Anmeldung .
Ich______________________________ möchte an einer Veranstaltung der „Silver-Server“
teilnehmen. Zu folgendem Gerät habe ich Fragen:___________________________________
Sehr geehrte Kuhstorfer, abschließend wünschen wir Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und viele erfüllte Tage im neuen Kalenderjahr. Freuen Sie sich an der ruhiger verlaufenden Zeit, über Ihre Familie und Ihre reich gedeckten Tische. Verzweifeln Sie nicht an dem, was Sie nicht haben, sondern denken Sie an alles, was Sie trotzdem besitzen.
November 2025
Text: Edda Köster Bild: Edda Köster
Sehr geehrte Kuhstorfer,
immer wieder freuen wir uns über den Einsatz vieler Bürger für unser Dorf. Gerade in der jetzigen Situation - uns steht nur ein Gemeindearbeiter mit einer begrenzten wöchentlichen Arbeitszeit zur
Verfügung - ist das eine große Hilfe, die wir zu
schätzen wissen. So ist der gesamte Lindenplatz von den Familien Nake und Kleiber sowie Lisa Ackermann und Sebastian Hein vom Laub befreit worden. Gleiches erledigten Anwohner an der
Bushaltestelle „Eichhof“ und Frederike Linow am Containerplatz „Pegelsberg“. Der im Chat benannte große Ast im Kliewatzmaur wurde ebenfalls beseitigt. Herr Alfons Kramer war im Namen der Gemeinde
tätig, um den Anhänger vom Friedhof zu entleeren. Wir danken auch allen , die bei der Grundreinigung der Feuerwehr unter der sachkundigen Leitung von Herrn Daniel Kulow tätig waren.
Im Gemeindehaus gibt es neue Bilder von Frau Niemann zu bestaunen. Auch Frau Roswitha Tippelt hat dort einige ihrer Kreationen ausgestellt. Nutzen Sie doch die Gelegenheit, zu den Terminen in unserem Gebäude vorbeizuschauen.
Informationen aus der Sitzung der Gemeindevertretung am 19.11.25
Auf der Versammlung unseres Wasserbeschaffungsverbandes Sude-Schaale sind wir über dessen wirtschaftliche Stabilität informiert worden. Wir bekommen täglich Wasser in ausreichender Menge in hoher
Qualität geliefert. Das belegen auch die 310 Analysen des letzten Jahres, die 95 000,00 Euro kosteten und die keinerlei Beanstandungen aufwiesen.
Unser Verband steht trotzdem vor vielfältigen Herausforderungen: dem Umtausch der
Wasserzähler von analogen zu digitalen Geräten, einer jährlichen Erneuerung des
Rohrnetzes um mehrere Kilometer, für 2026 sind 8,1 Kilometer geplant, weiteren
Investitionen für den hauseigenen Bautrupp, der für Hausanschlüsse verantwortlich ist, aber auch die 38 Rohrbrüche im vergangenen Jahr repariert hat, dem schrittweisen Einpflegen der 1600
Hydranten für die Feuerwehren ins System und auch der Umsetzung politisch vorgegebener Richtlinien, wie die Erhöhung des Wasserentnahme-Entgelts für die Landwirtschaft um 10 Cent pro Kubikmeter
ab 2027.
Der Wasserpreis wird sich auf Grund gestiegener Kosten in allen Bereichen im kommenden Jahr moderat erhöhen, nachdem er 2024 stabil war. So steigt die Grundgebühr von 6,49 auf 7,45 Euro, mit 7%
Mehrwertsteuer auf 7,97 Euro. Die Mengengebühr verändert sich von 1,30 auf 1,37 Euro, mit der Steuer wiederum auf 1,47 Euro pro Kubikmeter. Ein Musterhaushalt mit zwei Personen und einem
Wasserverbrauch von 70 Kubikmeter muss mit einer Mehrbelastung von circa 18,00 Euro rechnen.
Geklärt wurde die Frage nach der Belastung durch sogenannte Ewigkeitschemikalien, also Stoffen, die in der Umwelt kaum abbaubar sind. Diese Materialien sind notwendig, da sie wasser-, fett- und
schmutzabweisende Eigenschaften besitzen und deshalb zum Beispiel auch im Kochgeschirr, in der Kleidung, im Backpapier und Pizzakarton vorkommen. In unserem Grundwasser - je nach Beschaffenheit
der entsprechenden Erdschichten dauert es ungefähr 20 Jahre, bis Oberflächenwasser dort ankommt - gibt es keinen Nachweis dafür.
Wie in jedem Jahr erreichen uns im Herbst zahlreiche Anfragen zu unserem Baumbestand. Dabei wird oft außer Acht gelassen, dass jeder Baum und Strauch aus allseits bekannten Gründen einen hohen
Wert für uns darstellt, der die Mühe für die Laubentsorgung bei weitem überragt. Unser Baumausschneider hat unser Dorf zum zweiten Mal in diesem Jahr begutachtet und entsprechende Maßnahmen
durchgeführt. So wurden auf behördliche Anordnung acht massiv einsturzgefährdete Pappeln und eine Weide am Moraaser Weg entfernt. Die einzigen im Dorf befindlichen Kopflinden an der Straße zum
Friedhof erhielten ihre regelmäßige Stutzung. Die Bäume und der Grünstreifen zwischen den Straßen „Kliewatzmaur“ und „Zum Menkengraben“ wurden ebenfalls begutachtet. Hier besteht kein
Handlungsbedarf. Bei den Ahornbäumen ist die sogenannte lichte Höhe von 4,50 Meter, die für den sicheren Verkehr großer Autos notwendig ist, gegeben. Der Grünstreifen wurde als
Ausgleichspflanzung für die Versiegelung im „Kliewatzmaur“ angelegt und darf nicht abgeholzt werden. Er beeinträchtigt die Verkehrssicherheit nicht und befindet sich in ausreichender Entfernung
zu den Privatgrundstücken beider Wohngebiete. Der Fachmann
bestätigte, dass es sich bei dieser Pflanzung um ein absolut gesundes Biotop handelt.
Unser Wasser- und Bodenverband Boize-Sude-Schaale besitzt eine solide finanzielle Basis. Beiträge werden im kommenden Jahr nicht erhöht. Von den zahlreichen Informationen aus unserer
Zusammenkunft hier nur zwei wichtige, die uns direkt betreffen. Der WBV ist dazu übergegangen, die Böschungen und Sohlen der Gräben nicht mehr radikal zu beschneiden. Gerade in unteren Bereichen
bewirkt der nicht vorhandene Bewuchs eine Instabilität, die bei unseren Sandböden zum Absacken der Böschungen führen kann. Schäden an den Gräben werden in Kuhstorf ebenso durch Nutrias
verursacht. Nach Jagdrecht darf jeder Bürger auf seinem eigenen Grund Fallen aufstellen. Da das aber durchaus ein das gesamte Dorf betreffendes Problem ist, werden wir auch über dorfeigene
Maßnahmen nachdenken. Niemand von uns möchte sein Grundstück mit diesen Tieren teilen.
Wir freuen uns auch über die Fertigstellung geplanter Arbeiten bzw. den Startschuss dafür. So ist die hintere Wand an unserer Kita neu verblendet worden und das Dach unseres Gemeindehauses wurde
begutachtet. Nach fast einjähriger Planung können wir endlich mit dem Bau des Schleppdachs bei den Gemeindearbeitern beginnen. Die Zimmerei Niemann wird dafür sorgen, dass unsere Fahrzeuge
demnächst nicht mehr jedem Wetter ausgesetzt sind. Unsere unbefestigten Wege sind - so gut es geht - von der Redefiner Agrar GmbH mit dem Straßenhobel bearbeitet worden.
Der Ausbau der Ortsdurchfahrt der L04 ist nicht absehbar. Von den 300 Kreisstraßen im Land sind etwa 150 fertiggestellt. Auf der Liste der verbleibenden Straßen stehen wir etwa in der Mitte, da
es Orte mit mehr Verkehr und noch schlechteren Straßen gibt.
Fragen aus der letzten Sitzung der Gemeindevertretung
Die Firma, die unsere Bushaltestellen erneuert hat, wurde bereits zwei Mal an die
vergessenen Baustellenschilder erinnert. Sollte sie bis Montag nicht abgeholt sein, lagern wir sie selbst ein.
|
Termine im Dezember |
|
|
3.12.25, 14.00 Uhr |
Weihnachtsfeier für alle Senioren und Ruheständler in der Gaststätte „Unter den Linden“ |
|
5.12.25, 12.12.25, 19.12.25 jeweils 14.30 Uhr -15.30 Uhr |
Seniorensportgruppe im Gemeindehaus |
|
6.12. 25, 15.00 Uhr |
Weihnachtsmarkt des Fördervereins der Freiw.Feuerwehr |
|
10.12.25, 15.00 Uhr |
Treffen der Ev. Kirchgemeinde im Gemeindehaus |
|
15.12.25, 18.00 bis 19.30 |
Sprechstunde im Gemeindehaus, Bibliotheksöffnung |
|
17.12.25, 19.30 Uhr |
Sitzung der Gemeindevertretung |
|
19.12.25, 15.30- 17.00 Uhr |
Öffnung der Bibliothek |
|
Meine Mailadresse: [email protected] |
|
Oktober 2025
Text: Edda Köster Bild: Edda Köster
Sehr geehrte Kuhstorfer,
vor uns liegt der November, den viele Menschen als grau und
freudlos betiteln. Dem muss nicht so sein. Abgesehen davon, dass jeder Monat seine
schönen Seiten hat, gibt es zahlreiche Möglichkeiten für frohe Erlebnisse. Nach dem
Laternenumzug am 30.10.25 können Sie sich jeweils freitags sportlich betätigen, Ihnen steht unsere Bibliothek am 10. und 28.11.25 offen und christlich gebundene Menschen kommen am 12.11. ins Gespräch. Auch das Putzen des Feuerwehrhauses am 8.11.25 bietet die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu schaffen. Wir würden uns freuen, wenn es Initiativen zu weiteren Dorfveranstaltungen gibt. Unser Gemeindehaus steht Ihnen allen dafür unentgeltlich offen.
Informationen aus der Sitzung der Gemeindevertretung am 29.10.25
Dem ungeregelten Ausbau der Windenergie ist durch den regionalen Planungsverband ein Riegel vorgeschoben werden. Nachdem dies im Vorfeld versäumt worden ist, wurde jetzt beschlossen, doch nur das vorgeschriebene Ziel von 1,4 % der Landesfläche bis 2027 und nicht bereits die 2,1 % bis 2032 auszuweisen.
Diese Entscheidung hat sofort ein Protestschreiben der WEMAG an alle Bürgermeister zur Folge gehabt. Durch die Streichung von 84 Anlagen müsse man einen
„Wertberichtigungsbedarf“ anmelden, der das Unternehmen „signifikant belasten“ würde. Man rief die Gemeinden auf, mit eigenen Bauplanungen entgegenzusteuern. Dort, wo die Entscheidung für Windenergie bewusst getroffen wurde, werden die gewünschten Planungen in Angriff genommen. Gemeinden, die sich eher eingezingelt fühlten von den neuen Anlagen, verbuchen die veränderten Planungen als Erfolg.
Unsere Einwohnerzahl hat sich zum 1.10.2025 von 691 auf 706 Bewohner erhöht. Wir
freuen uns über alle Neubürger und begrüßen Sie herzlich in unserer Gemeinde.
Die Straßenausbaubeiträge für Anlieger sind zwar zum 1.1.2018 abgeschafft worden, aber alle Bauten bis Ende 2017 unterliegen noch dem alten Gesetz. Das betrifft bei uns die Straße „Zur Höft“. Es ist vorgeschrieben, dass 20% der Gesamtkosten auf die Anwohner umgelegt werden müssen. Die Höhe der Zahlung hängt von der Größe des Grundstücks und der Anzahl der Stockwerke ab. Eine Nachfrage ergab, dass Beträge von etwa 200,00 bis zu 2000,00 Euro fällig werden. Auch wir als Gemeinde sind mit den Grundstücken der Kita, der Feuerwehr und des Spielplatzes betroffen.
Aus der Sitzung des Amtsausschusses, einer Zusammenkunft aller Bürgermeister mit
Vertretern unseres Amtes, gibt es folgende Informationen: Wegen zu hoher rechtlicher
Hürden wird es im Landkreis Ludwigslust-Parchim keine Katzenschutzverordnung geben. Das fordert von allen Besitzern, sich sehr bewusst damit zu beschäftigen, wie die ungeregelte Vermehrung von Katzen, die kaum noch zu vermitteln sind, zu verhindern ist. Auch in unserer Whats-App-Gruppe konnten Sie bereits wiederholt etwas darüber lesen.
Die Bauarbeiten am Amtsgebäude sind bis auf einige Rest- und Nacharbeiten
abgeschlossen. Für die gefällte Platane müssen drei Bäume als Ausgleich gepflanzt werden, einer direkt am Amt, die beiden anderen hat die Gemeinde Strohkirchen durch ein Losverfahren erhalten.
Der kommunale Wärmebedarfsplan wurde beschlossen. Diese Ausführungen stellen einen formellen Plan zu alternativen Heizmöglichkeiten in allen Gemeinden dar. Die Umsetzung ist nicht verpflichtend, wir werden aber dennoch weiter an Informationsveranstaltungen zur Umsetzbarkeit teilnehmen. Die Bedenken der Bürgermeister beziehen sich auf die fehlende Fachkompetenz in den Gemeindevertretungen und die hohen Kosten trotz der Fördermöglichkeiten
Die Gebührensatzung des Amtes, die bisher aus dem Jahr 2001 stammt, ist an erhöhte Kosten angepasst worden. So werden jetzt für eine verlorengegangene Hundemarke ein Betrag von 8,40 Euro, für Beglaubigungen 8,25 Euro und für ein digitales Lichtbild ohne Ausdruck 9,10 Euro fällig.
In den vergangenen Wochen sind neun der geplanten dreizehn Straßenlampen und die
Beleuchtung an der Bushaltestelle „Selle“ durch die Firma von Herrn Steinführer installiert worden. Auch im kommenden Jahr wird der weitere Austausch wieder ein Bestandteil des Haushalts sein.
Die Bauabteilung unseres Amtes hat den Bauantrag für die Erweiterung der Schule in Picher eingereicht. Wir hoffen auf eine zeitnahe Bearbeitung.
Über die Medien haben Sie sicher bereits gehört, dass die Vogelgrippe wieder ausgebrochen ist. Bitte melden Sie daher totes Hausgeflügel oder entsprechend aufgefundene Wildvögel dem Ordnungsamt unter der Rufnummer 03883/6107 15.
Wir haben für die Sanierung des alten Feuerwehrgebäudes eine Förderung über das
LEADER-Programm beantragt. Unsere dorfeigenen Handwerker haben dafür zahlreiche
Vorarbeiten geleistet. Leider hat unser Projekt nicht die nötige Punktzahl erhalten, so dass wir kein Geld dafür bekommen werden. Trotzdem überlegen wir im Rahmen der
Haushaltsberatungen, ob wir die Sanierung aus eigener Kraft realisieren können.
Fragen aus der letzten Sitzung der Gemeindevertretung
Herr Wilken fragte nach dem Stand des Radwegebaus nach Picher. Von den drei
Eigentümern, die dafür Land verkaufen müssten, gibt es mit zweien Gespräche, die uns
positiv stimmen. Wenn das sogenannte Planstellungsverfahren nicht abgeschlossen werden kann, wird der Fall an eine Landesbehörde übergeben, die letztendlich eine „Enteignung“ vorbereitet, da öffentliche Belange immer vor persönlichen stehen. In dem Fall kann alles dennoch gut zehn Jahre dauern. Deshalb suchen wir weiterhin das Gespräch.
Ein Bürger aus Kuhstorf bat darum, die Mitmenschen nicht durch das Verbrennen von
Pflanzenschnitt zu belästigen. Das ist zwar in den Monaten März und Oktober möglich, aber wir glauben nicht, dass man das mit dem Gedanken an die Beeinträchtigung der Nachbarn guten Gewissens machen kann.
Termine im November
7.11., 14.11., 28.11. jeweils 14.30 Uhr -15.30 Uhr
Seniorensportgruppe im Gemeindehaus
Der Termin am 21.11.25 muss leider entfallen.
8.11.25, 9.00 Uhr Grundreinigung des Feuerwehrhauses
10.11.25, 18.00 bis 19.30 Sprechstunde im Gemeindehaus, Bibliotheksöffnung
12.11.25, 15.00 Uhr Treffen der Ev. Kirchgemeinde im Gemeindehaus
19.11.25, 19.30 Uhr Sitzung der Gemeindevertretung
28.11.25, 15.30- 17.00 Uhr Öffnung der Bibliothek
Meine Mailadresse: [email protected]
Einladung zur Weihnachtsfeier
Am 3.12.25 wird für alle Kuhstorfer Einwohner, die Rentner sind oder aus einem anderen Grund ihre Erwerbstätigkeit beendet haben, in der Gaststätte „Unter den Linden“ um 14.00 Uhr eine Weihnachtsfeier stattfinden.
Sie sind alle ganz herzlich eingeladen.
Anmeldung bei Edda Köster
September 2025
Text: Edda Köster Bild: M.Kuhla
Sehr geehrte Kuhstorfer,
wir hoffen, dass Sie sich alle nach einem erholsamen Urlaub in der weiten Welt oder zu Hause gestärkt für alle Herausforderungen Ihres persönlichen Lebens und für die
Anstrengungen Ihrer Berufstätigkeit fühlen. Auch denen, die ihr Arbeitsleben bereits
abgeschlossen haben, jetzt noch ein paar schöne Tage. Sie werden Ruhe an den nicht mehr so bevölkerten Orten finden.
Den Bürgern unserer Gemeinde, die dramatische Ereignisse in den Sommermonaten
verkraften mussten, wünschen wir die nötige Kraft.
Unser Dorffest vom 12. bis zum 14.9.25 bot wieder allen Altersgruppen eine vergnügte Zeit: den Jüngsten am Freitag bei der Kinderdisco, allen Bewohnern am Sonnabend zum Festumzug und zur abendlichen Tanzveranstaltung und der älteren Generation zum Frühschoppen am Sonntag.
Sehr gefreut haben wir uns über die aufwändig und kreativ gestalteten Wagen, Fahrräder und den Motorroller. Davon könnte es beim nächsten Umzug noch mehr geben! Und vielleicht hat auch jemand von Ihnen eine Idee, um das Dorf noch mehr zu schmücken.
Unserem Festkomitee gilt dafür ein großes Dankeschön. Besonders Kathrin und Marko Nake befanden sich für Sie, für alle Bewohner des Dorfes, im 24-Stunden-Dienst.
Informationen aus der Sitzung der Gemeindevertretung am 24.9.25
Die BayWare, ist zur Zeit damit beschäftigt, Nutzungsvereinbarungen für den Kanurastplatz an der alten Feuerwehr einzuholen. Der Weg neben dem ehemaligen Forsthaus gehört dem Landesforstamt. Da der Ein- und Ausstieg jeweils über diese Zuwegung erfolgen soll, benötigen wir eine entsprechende Genehmigung. Der Einstieg wird unmittelbar hinter der Schleuse erfolgen, der Ausstieg auf der gleichen Seite gegenüber der alten Feuerwehr. Auch für den Uferbereich der Sude, der von der Landgesellschaft verwaltet wird, benötigen wir eine gesonderte Erlaubnis.
Trotzdem gilt nach wie vor, dass diese Maßnahme erst umgesetzt wird, wenn der Bau der Photovoltaikanlage vollständig genehmigt ist.
Die erneute Anfrage beim Straßenbauamt Schwerin ergab, dass die angekündigte
Prioritätenliste zur Erneuerung der L04 in unserem Ort erst im Oktober fertiggestellt sein wird.
Die Ermittlungen zum angezeigten Holzdiebstahl in unserer Gemeinde wurden eingestellt, da sich weitere Nachforschungen nicht als erfolgsversprechend erweisen.
Laut neuester Statistik wohnen jetzt 691 Menschen in Kuhstorf.
Endlich haben wir auch eine Bestätigung für die Abholung des Altkleidercontainers am Stellplatz „Pegelsberg“ erhalten. Die Zweckentfremdung dieser Sammelstelle ist fast wöchentlich zu beobachten. Sie können Ihre Altkleider auf dem Wertstoffhof in Hagenow kostenlos entsorgen, absolut Unbrauchbares wieder in die Restmülltonne werfen bzw. noch Tragbares bei sozialen Trägern abgeben oder selbst auf Flohmärkten vermarkten.
Die Kompostentsorgung auf dem Friedhof erfolgt zur Zeit über den abgestellten Anhänger. Bitte achten Sie auf die strikte Trennung von Grünabfall und im Grabschmuck verwendeten Kunststoffen. Für Letztere stehen dort Tonnen bereit. Leider kann der übervolle Anhänger erst in der kommenden Woche entleert werden.
Unser Abwasserzweckverband arbeitet weiter an der optimalen Entwässerung des
Klärschlamms. Da er nicht mehr auf die Felder verbracht werden darf, muss er auf einen Wasserbestandteil von 22 % heruntergetrocknet werden. Dies kostet 24 000,00 Euro mehr pro Monat. Trotzdem können die Gebühren noch stabil gehalten werden.
Unsere Gemeinde ist zu einem geringen Anteil Miteigentümer der
Wohnungsbaugesellschaft Hagenow. Wir haben einen niedrigen vierstelligen Betrag als Ausschüttung aus dem Jahresergebnis 2024 erhalten.
Die Gemeindevertretung hat eine Satzung zur Werbung für politische Zwecke beschlossen. Wir denken, dass die Plakatierung an den Straßenlampen niemandem gefällt, weil sie das Dorfbild nicht zum Positiven beeinflusst. Hinzu kommt, dass Plakate mutwillig zerstört bzw. herabgerissen werden und dann liegen bleiben. Deshalb wird es ab der nächsten Wahl zwei
Standorte mit entsprechenden Vorrichtungen geben. Dort können alle politischen Parteien, Organisationen und Wählervereinigungen, die in der Gemeindevertretung, im Landtag, im Deutschen Bundestag oder im EU-Parlament vertreten sind, Plakate jeweils 6 Wochen vor der Wahl anbringen. Spätestens zwei Wochen danach sind sie wieder zu entfernen. Die dafür verwendeten Bauzäune werden an der Bushaltestelle „Eichhof“ und auf dem Platz bei der Kriegereiche stehen.
Unsere Sirene im „Kiencker Weg“ wird erneuert, um zuverlässig vor Gefahren zu warnen.
In der Woche vom 13. bis zum 17.10.25 werden wieder die zwei Laubsäcke für alle
Berechtigten ausgegeben und dann jeweils im Laufe der Woche geleert. Bitte achten Sie darauf, diese so zu befüllen, dass ein Arbeiter diese bewegen kann. Füllen Sie nichts anderes in die Säcke als das Laub der gemeindeeigenen Straßenbäume.
Im letzten Flyer wurde nach der Lesbarkeit unserer A5-Broschüre gefragt. Zwei Bewohner des Dorfes haben darauf reagiert und um einen größeren Flyer gebeten. Beide werden diesen bekommen, alle anderen Haushalte den gewohnten.
Fragen aus der letzten Sitzung der Gemeindevertretung
Mehrere Bürger: Es wurde die schlechte Sicht an zwei Kreuzungsbereichen durch in den Sichtbereich hineinwachsende Sträucher bemängelt. Ein Gespräch mit den Betroffenen hat stattgefunden.
Gäste der Gaststätte „Unter den Linden“ bemängelten die überhöhte Geschwindigkeit einiger Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe des Spielplatzes. Da es sich um eine Landesstraße handelt, müssen eventuelle Maßnahmen erst mit dem Amt abgestimmt werden.
Termine im Oktober
8.10.25, 15.00 Uhr
Treffen der Ev. Kirchgemeinde im Gemeindehaus
10.10.25, 17.10.25, 24.10.25 jeweils 14.30 Uhr -15.30 Uhr
Seniorensportgruppe im Gemeindehaus
Am 3.10.25 und am 31.10.25 entfallen die Termine
aufgrund der Feiertage.
13.10.25, 18.00 bis 19.30 Uhr
Sprechstunde im Gemeindehaus
Öffnung der Bibliothek
24.10.25, 15.30- 17.00 Uhr
Öffnung der Bibliothek
29.10.25, 19.30 Uhr
Sitzung der Gemeindevertretung im Gemeindehaus
30.10.25, 17.30 Uhr
Laternenumzug
Unsere diesjährige Weihnachtsfeier für alle Senioren findet am 3.12.25 in der Gaststätte „Unter den Linden“ statt. Weitere Informationen werden folgen.
Juli / August 2025
Text: Edda Köster Bild: Edda Köster
Sehr geehrte Kuhstorfer,
wir haben gerade ein ereignisreiches Wochenende hinter uns, das durch das Engagement zahlreicher Bewohner möglich gemacht wurde. Unsere Jugendfeuerwehr feierte am 19.7.25 ihr zehnjähriges
Jubiläum. Alle Helfer aus der Freiwilligen Feuerwehr und dem Feuerwehrverein trugen dazu bei, das als Höhepunkt für unser Dorfleben zu gestalten. Unsere Jüngsten bei der Feuerwehr belegten den 2.
Platz.
Auch unser Sommerfest war für alle Teilnehmer ein schönes Erlebnis, bevor es für viele in den Urlaub geht. Dafür gilt unserem Festkomitee ein besonderes Dankeschön. Damit diese vielen Aktiven,
die bereits lange solche Höhepunkte für uns organisieren, nicht in der anonymen Bezeichnung untergehen, möchte ich sie hier namentlich benennen.
|
Ralf Dunker |
Marko Nake |
Jenny Kuhla |
Torsten Nehls |
|
Michael Kuhla |
Tommy Nake |
Sandy Schreiber |
Kathrin Nake |
|
Petra Jäger |
Danny Wilken |
Ralf Wesser |
Frederike Linow |
|
Frank Tippelt |
Jenni Wilken |
Axel Körner |
Annelies Ehm |
|
Martina Boldt |
Yvonne Harnisch |
Jasmin Neumann |
Andrea Benzien |
Ziel dieser Vereinigung ist es, dass die Menschen unseres Dorfes zusammenkommen, um über alle Grenzen hinweg miteinander im Kontakt zu bleiben.
Wir würden uns über weitere Mitstreiter freuen, denn gerade beim Auf- und Abbau der
Festzelte zählt jede Hand. Die vorderen Bilder zeigen Eindrücke von den letzten Tagen und auch unsere kleine Bibliothek im Gemeindehaus. Wir freuen uns über jeden Leser.
Informationen aus der Sitzung der Gemeindevertretung am 23.6.2025
Die BayWa r.e., die Firma für unsere Photovoltaik-Anlage, hat darüber informiert, dass alle Stellungnahmen, die auf die überarbeiteten Pläne eingingen- sie betrafen zum Beispiel erweiterte
Schutzräume für die Feldlärche- gesichtet worden sind und man voller Optimismus ist, das Planungsverfahren abzuschließen. Da die rechtliche Prüfung zur Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen für
unsere Gemeinde und zur Rückbaubürgschaft nicht von unserem Amt durchgeführt werden kann, wurde damit eine externe Kanzlei beauftragt.
Die Genehmigungsbehörden des Landkreises haben in die Planung unseres
Schulzweckverbandes eingegriffen. Wir sind auf die demographische Entwicklung
hingewiesen worden, die die Viergeschossigkeit des vorgesehenen Anbaus in Frage stellt. Außerdem wird die normale Kostensteigerung am Bau benannt und darauf hingewiesen, dass es an dem Standort
keine örtliche Zulassung für das so hohe Gebäude geben wird. Deshalb erfolgt die weitere Planung mit drei Stockwerken. In den entstehenden 12 neuen Unterrichtsräumen und dem bestehenden Gebäude
wird es ausreichend Platz für alle Schüler geben.
Für die Straßen „Bleiche“, „Eichhof 14-22“, „Zur Hufe“ vor den Häusern und „Zur Hufe“
Auffahrt L04 haben wir einen ablehnenden Förderbescheid erhalten. Um diese Bauvorhaben doch irgendwann einmal umzusetzen, sind alle Förderanträge umgehend erneuert worden mit Ausnahme der
Auffahrt zur L04, die keine Rolle im Straßenranking um finanzielle Mittel spielt, da bereits eine Einfahrt in die Straße existiert. Wir hoffen nach wie vor auf Fördermittel, denn ohne diese ist
kaum eine Gemeinde in der Lage, den Bau zu finanzieren.
Eine Straße, die nur drei Meter breit und 100 Meter lang ist, bei der also 300 Quadratmeter bearbeitet werden müssten, kostet nach jetzigem Stand etwa 82 800, 00 Euro. Pro Quadratmeter sind
230,00 Euro fällig, dazu kämen 20 % Planungskosten. Nach dem Wegfall der Straßenausbaubeiträge, der eine richtige Entscheidung des Landes war, erhält Kuhstorf genau 16 471,00 Euro als pauschale
Summe zum Ausgleich, wir müssten das Geld also 5 Jahre sparen um eine Straße von 100 Metern bauen zu können- wenn sie dann noch denselben Preis hätte.
Unser Amt entwickelt in Zusammenarbeit mit einer Firma gerade die gesetzlich
vorgeschriebene Brandschutzbedarfsplanung bis zum Jahr 2030 mit konkreten
Handlungsempfehlungen für alle Gemeinden weiter.
Der Eichenprozessionsspinner wird aus Kostengründen nur an Orten mit erhöhtem
Publikumsverkehr bekämpft, also z.B. an Schulen, Kitas und Spielplätzen.
Fragen aus der letzten Sitzung der Gemeindevertretung
Herr Mörer: Nach Abschluss der Bauarbeiten an der Zufahrt des Amtes und der
Kellersanierung soll der Tauschraum für die Feuerwehr nach jetzigem Stand trotzdem im angrenzenden Carport verbleiben.
Der von vielen vermutete Weg für Rollstuhlfahrer am Amt, der dort bereits angelegt ist, soll nicht für die benannte Gruppe sein, sondern er ist ein normaler Fußgängerweg.
Rollstuhlfahrer werden nach Fertigstellung der Bauarbeiten über den bisherigen Weg das Amt erreichen. Herr Mörer fragte an, ob der Weg mit einer Breite von 1,20 Metern geeignet wäre für Menschen,
die auf Hilfsmittel angewiesen sind.
Herr Kayser: Herr Kayser machte auf den drängenden Rückschnitt der Hecke am Kiencker Weg aufmerksam. Er hat bereits einige auf die Fahrspuren rankende Dornen entfernt, um sowohl alle Fahrzeuge vor Schäden zu bewahren als auch die Schädigung des Streifens vor der Neupflanzung zu verhindern. Die benannte Hecke steht auf gemeindeeigenem Land, das verpachtet ist, seit zwei bis drei Jahren ist dort kein Rückschnitt erfolgt. Ich habe es leider auch versäumt, darauf aufmerksam zu machen. Der Bauer würde diese Arbeiten ausführen, aber vom Landkreis ist uns eine Ausnahmegenehmigung wegen der Brutzeit verwehrt worden. Ab dem 01.10.25 ist das wieder möglich und wird dann sofort erfolgen.
Sehr geehrte Einwohner,
im August findet keine Sitzung der Gemeindevertretung statt. Deshalb hier jetzt alle Termine für die kommenden zwei Monate. Der nächste Flyer erscheint dann nach unserer Sitzung am 24.9.25.
|
Termine im August und September |
|
|
1.8.25, 8.8.25, 18.7.25, 29.8.25, 5.9.25, 19.9.25, 26.9.25 jeweils 14.30 Uhr -15.30 Uhr |
Seniorensportgruppe im Gemeindehaus Am 15.8.25, 22.8.25 und am 12.9.25 entfallen die Termine. |
|
13.8.25, 15.00 Uhr |
Treffen der Ev. Kirchgemeinde im Gemeindehaus |
|
29.8.25, 15.30- 17.00 Uhr |
Öffnung der Bibliothek |
|
8.9.25, 18.00 bis 19.30 Uhr |
Sprechstunde im Gemeindehaus Öffnung der Bibliothek |
|
10.9.25, 15.00 Uhr |
Treffen der Ev. Kirchgemeinde im Gemeindehaus |
|
12.-14.9.25 |
Dorffest |
|
24.9.25, 19.30 Uhr |
Sitzung der Gemeindevertretung im Gemeindehaus |
|
26.9.25, 15.30- 17.00 Uhr |
Öffnung der Bibliothek |
Sehr geehrte Einwohner von Kuhstorf,
Ihnen allen wünschen wir eine erholsame Urlaubs- und Sommerzeit. Entspannen Sie sich nach Ihren zahlreichen Verpflichtungen bei den Aktivitäten, die Ihnen persönlich guttun, um Kraft für alles
Kommende zu schöpfen.
Einige Haushalte erhalten diesen Flyer dieses Mal im A4-Format. Bitte melden Sie sich doch bei mir, ob das eine geeignetere Form ist.
Nächste Sitzung der Gemeindevertretung: 24.09.2025, 19.30 Uhr, Gemeindehaus
Nächste Sprechstunde: 08.09.2025, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, Gemeindehaus
Meine Mailadresse: [email protected]
Mai 2025
Text: Edda Köster Bild: Michael Kuhla
Sehr geehrte Kuhstorfer,
unsere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sind mit zahlreichen Pokalen vom
Amtsausscheid in Warlitz zurückgekommen. Die Floriangruppe belegte den dritten, die
Staffel der Jugend den zweiten sowie dritten und die aktiven Feuerwehrleute sogar den ersten Platz. Auch bei der Spaßübung konnte sich die Staffel der Jugendfeuerwehr vor allen anderen behaupten.
Wir gratulieren nachträglich ganz herzlich und danken allen Beteiligten, besonders denjenigen, die durch anstrengende Trainingseinheiten für dieses gute Abschneiden gesorgt haben.
Sie werden gehört haben, dass einer unserer Gemeindearbeiter, Herr Danny Wilken,
unserem Dorf ab Juni nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Die Gemeindevertretung
bedankt sich für seine Arbeit und wünscht ihm persönlich und für seine neue berufliche Herausforderung alles Gute.
Für unser Dorf bedeutet das Abstriche bei der allgemeinen Pflege hinzunehmen. So werden vorläufig nur die öffentlichen Flächen gemäht werden, bei denen das notwendig ist. Das sind die Spielplätze
an der Feuerwehr und in der Straße „Kliewatzmaur“, der Sportplatz und der Friedhof. Wir würden uns auch sehr über zeitlich begrenzte Patenschaften für folgende Objekte freuen:
|
Gedenkstein für die Opfer von Gewalt auf dem Friedhof |
|
|
Denkmal für die Opfer des ersten Weltkriegs auf dem Friedhof |
|
|
Anonyme Grabstätte |
|
|
Blumenbeet am Parkplatz gegenüber der Gaststätte Schubert |
E. Köster |
|
Neu gepflanzter Baum bei der Sirene im „Mecklenburger Ende“ |
|
|
Eichen „Am Menkengraben“ Es handelt sich um insgesamt 11 Bäume, 5 davon benötigen regelmäßige Wassergaben. Mehrere Beteiligte wären also gut. |
Bitte melden Sie sich bei mir, wenn Sie sich auf diese Art in die Gemeindearbeit einbringen möchten. Herr Sebastian Wildfang wird uns bis Ende Dezember diesen Jahres für 10 Stunden pro Woche als Gemeindearbeiter unterstützen. Wir freuen uns über seine Bewerbung.
|
Termine im Juni |
|
|
1.6.2025, 14.30 Uhr |
Kinderfest auf dem Sportplatz |
|
6.6.25, 14.30 Uhr -15.30 Uhr, jeweils freitags |
Seniorensportgruppe im Gemeindehaus |
|
11.6.2025, 18.00 Uhr-19.30 Uhr |
Sprechstunde im Gemeindehaus |
|
11.6.25, 15.00 Uhr |
Treffen der Mitglieder der Ev. Kirche im Gemeindehaus |
|
25.6.25, 19.30 Uhr |
Sitzung der Gemeindevertretung im Gemeindehaus |
In unserem neu renovierten ehemaligem Gemeindebüro steht allen Erwachsenen jetzt eine kleine Bibliothek zur Verfügung. Frau Petra Linow hat sich bereit erklärt, einmal im Monat eine Öffnungszeit
anzubieten, außerdem können Sie zur Bürgermeistersprechstunde dort Nachschub für Ihren Lesehunger finden. Folgende Regeln gelten:
1. Jeder kann sich Bücher ohne Gegenleistung oder spätere Rückgabe mitnehmen.
2. Für ein entnommenes Buch kann wiederum ein neues Buch, allerdings kein Fachbuch, hinterlassen werden.
3. Vorläufig richtet sich das Angebot nur an Erwachsene.
Öffnungszeiten
11.6.25, 18.00 Uhr - 19.30 Uhr und 27.6.25, 15.30 Uhr - 17.00 Uhr
Für die Nutzung des WLANs im Gemeindehaus haben wir nun doch eine Lösung gefunden. Durch die Installation eines verschlossenen Schranks kann der Router nun dauerhaft an seinem Platz bleiben. Die
Zugangsdaten sind an dem Schrank aufgeführt und stehen den Besuchern des Gemeindehauses zur Verfügung.
Sicher verfolgen auch Sie den weiteren Ausbau der Windenergie in unserer Gegend.
Investoren nutzen zur Zeit eine Gesetzeslücke, die sich durch die Säumigkeit des Regionalen Planungsverbandes Westmecklenburg ergab. Als Folge davon sind weit mehr Regionen als geeignete Gebiete
ausgewiesen worden, als unsere Region beisteuern muss. Es ist nicht einmal ein Nachweis der Netzanbindung notwendig, ein gebautes Windrad führt sofort zur garantierten Einspeisevergütung, die
auch das Ziel der Betreiber ist.
Die Gegner dieser Entwicklung haben bisher erreicht, dass bis Oktober der auf 1,4 Prozent reduzierte Flächenplan fertiggestellt wird. Noch nicht beschiedene Altanträge sollen dann nach der neuen
Gebietskulisse bewertet werden. Beide Punkte müssen aber erst umgesetzt werden, bisher sind es nur Worte.
Unsere Spielplätze sind wieder der jährlichen Wartung unterzogen worden. Die benannten Mängel - ein Kies-Fallschutz unter dem Klettergerüst in der Straße „Kliewatzmaur“, der Ersatz der defekten
Wippe und eine neue Ausrichtung der Rutsche auf dem Spielplatz im „Mecklenburger Ende" - sind in der vergangenen Woche gleich behoben worden.
Vom 10. bis zum 12.6.25 wird nun auch die Decke unserer Trauerhalle erneuert und
demnächst installiert unser Elektriker die Geschwindigkeitsanzeigen an jeder Seite der L04.
In der vergangenen Woche sind ebenso die Aufwallungen an der Hauptstraße für einen
besseren Regenabfluss abgetragen und defekte Bankette aufgeschüttet und verdichtet worden. Diese Maßnahmen stellen nicht die Lösung aller Probleme dar, sie sind aber das derzeit Machbare.
Einen großer Dank daher an die Straßenmeisterei Hagenow für die schnelle Abwicklung und allen fleißigen Arbeitern an unserer Straße. Das wurde professionell durchgeführt!
Der Lehrgang zur Begutachtung von Bäumen für die Gemeindearbeiter brachte diesen
handhabbares Wissen ein, führte aber auch dazu, dass die Firma in dieser Woche bereits unsere Dorfbäume untersucht und notwendige Arbeiten durchführt hat. Jeder
Gartenbesitzer sorgt in der Regel im Februar für einen Erziehungsschnitt, der Fachmann der Firma Bartels hob aber hervor, dass ein Baum im Winter in der Regel 40 Tage für die Heilung benötigt, im
Sommer nur einen Tag. Wer Interesse an den dickeren Ästen hat, die auf dem Lindenplatz, beim Gemeindehaus und auf dem Parkplatz im „Mecklenburger Ende“ liegen, kann sich das Holz kostenlos
abholen.
Der Schulzweckverband Picher hat sich mit knapper Mehrheit für den Bau eines vier- statt eines dreistöckigen Erweiterungsbaus entschieden. Damit stehen dann 16 neue Räume, darunter vier
Fachräume, zur Verfügung.
Auf Anregung aus unserer Gemeinde ist der Bürgerservice des Amtes Hagenow-Land
überarbeitet worden. Wir freuen uns, dass er von englischen Begriffen befreit wurde und nachweisbar ganz einfach zu handhaben ist. Genau wie für alle Ausweisdokumente wünschen wir uns das auch
noch für die An- und Abmeldung eines Hundes.
Antworten aus der letzten Einwohnerfragestunde:
Frau Ehm: Die Frage zum Baumschnitt wurde bereits im oberen Teil behandelt.
Herr Specht: Der versprochene Papierkorb an der Tafel für Bekanntmachungen im
Kreuzungsbereich „Kliewatzmaur“ und „Am Menkengraben“ wurde installiert.
Vielen Dank für Ihre Hinweise.
Nächste Sitzung der Gemeindevertretung: 25.6.2025, 19.30 Uhr, Gemeindehaus
Nächste Sprechstunde: 11.6.2025, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, Gemeindehaus
Meine Mailadresse: [email protected]
April 2025
Text: Edda Köster Bild: Edda Köster
Sehr geehrte Kuhstorfer,
unser neu gegründeter Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr hat das erste Mal die
Veranstaltungen rund um das Osterfest organisiert. Alle, die beim Osterfeuer am
Gründonnerstag oder bei der Ostereiersuche am Montag anwesend waren, konnten
unterhaltsame Stunden genießen, weil unsere Ehrenamtlichen alles großartig vorbereitet und durchgeführt haben. Dafür Ihnen ein besonderes Dankeschön.
In der vergangenen Woche haben sich Frau Prahl und Frau Krüger in besonderer Weise
eingebracht. Nach den Malerarbeiten in der Trauerhalle haben sie den Frühjahrsputz
bewältigt. Auch Sie waren für uns alle tätig, deshalb vielen Dank an Sie beide.
Wir haben uns gemeinsam über die erfolgten Verschönerungsarbeiten gefreut. Die Decke dort konnte jedoch noch nicht gemalert werden, da diese aus losen, in eine Schalung gelegten Platten besteht.
Eine Erneuerung wird noch erfolgen.
In unserer Gemeinde haben sich seit dem letzten Flyer noch weitere Dinge getan.
Am Gemeindehaus ist das Fachwerk von einer ortsansässigen Firma erneuert worden.
Sowohl die Eingangstür und die Fenster als auch das gesamte Holzgerüst sind mit einem neuen Anstrich versehen worden. Bis auf die Fenster basieren diese Arbeiten noch auf einem Beschluss der
letzten Gemeindevertretung, aber verschiedene Umstände ließen erst jetzt die Umsetzung zu. Wir freuen uns, dass an den Arbeiten ein junger Auszubildender aus Kuhstorf beteiligt war. Wir begrüßen
jeden Handwerkernachwuchs.
Unser Gemeindehaus ist jetzt mit einem Internetanschluss ausgestattet. Allerdings
widersetzt sich das alte Fachwerkgebäude mit seinen Lehmwänden der neuen Technik. Eine Übertragung vom neuen Router im ehemaligen Büro in den Versammlungsraum ist nicht möglich. Einerseits
benötigen wir dort den Internetzugang für unsere digitalen Sitzungsarbeit, andererseits kann der Router dort nicht stehen, wenn Feiern stattfinden. Auch die Aktivierung zweier Anschlüsse ist
nicht machbar. Also wird das Gerät vorläufig zu Gemeindevertretersitzungen angeschlossen. Wir arbeiten an einer besseren Lösung.
Das bisherige Bürgermeisterbüro in unserem Gemeindehaus hat einen neuen Fußboden
erhalten und wurde von unseren Gemeindearbeitern gemalert. Wir werden über dessen
weitere Verwendung beraten.
Sämtliche Straßenbaumaßnahmen, die Ausbesserung der Straße nach Moraas, beide
Bushaltestellen auf dem Eichhof, die lokale Muldenprofilierung für einen besseren
Regenablauf sowie die Ausbesserung der Bankette an der L04 sind auftragsmäßig vergeben worden. Die entsprechende Firma bemüht sich um eine Umsetzung bis Ende Mai.
Wir haben auf Nachfrage noch einige Auskünfte zur Erneuerung unserer Hauptstraße
erhalten. Das Straßenbauamt Schwerin ist zuständig für sehr viele Verkehrswege, die sich in ähnlich schlechtem Zustand befinden. Deshalb erarbeitet man jetzt eine Prioritätenliste zur Sanierung,
bei der die Wichtigkeit jeder Straße festgelegt wird. Die Existenz eines Krankenhauses und einer Schule sind dabei zum Beispiel wichtige Faktoren. Man denkt, diese Rangfolge Ende des Jahres
aufgestellt zu haben. Wir hoffen, dass unsere Ortsdurchfahrt dann möglichst an erster Stelle steht.
Die Straße „Zum Stutenbaum“ ist nach der obligatorischen Gewährleistungszeit noch einmal abgenommen worden. Es gab keine Beanstandungen, uns wurde jedoch die Auffüllung der Bankette an der Straße
angeraten.
Am 30.11.25 endet die Zeit, in der die Bäume aus der Ausgleichspflanzung am „Kiencker
Weg“ und am Ende der Straße „Zum Stutenbaum“ noch von Dreibeinen gestützt werden
müssen. Leider ist das Entfernen nicht mehr Bestandteil des Vertrags, so dass wir das selbst bewältigen müssten. Hat eventuell jemand Interesse an diesem Material?
Ein sehr großes Thema der umliegenden Gemeinden- das sind Belsch, Bresegard, Groß
Krams, Kuhstorf, Moraas, Picher, Redefin und Strohkirchen- ist die Sanierung bzw. der
Erweiterungsbau unserer Schule in Picher, die uns allen gehört und demzufolge auch von uns erhalten werden muss. Wir werden daher in nächster Zeit mit erheblichen Kosten konfrontiert sein.
Im ersten Schritt ist ein mehrstöckiges Gebäude mit neuen Unterrichtsräumen geplant, darunter auch Fachräume für Biologie, Chemie, Physik, Musik und Kunst. Darüber hinaus gibt es in dem
Erweiterungsbau aber keine weiteren Räume, also eine Kantine, eine Essensausgabe, ein Lehrerzimmer, Vorbereitungsräume und Ähnliches, deshalb wird auch das bestehende Gebäude weiter genutzt.
Dieses soll dann in einem zeitlich noch nicht festgesetztem zweiten Schritt saniert werden.
Auf Grund der demographischen Entwicklung im letzten halben Jahr- Sie haben sicher in den Medien die Schließung von drei Kitas in der näheren Umgebung verfolgt- wird noch über einen drei- bzw.
vierstöckigen Bau entschieden. Andererseits weiß niemand, ob es nicht in 15 Jahren wieder mehr Kinder im schulpflichtigen Alter geben wird.
Die Planung geht von etwas mehr als 11 Millionen Euro aus. Wer die Entwicklung der
Baupreise für öffentliche Gebäude verfolgt, weiß, dass das leicht mehr werden kann. Der Landkreis unterstützt uns mit einer Förderung von 4,6 Millionen Euro, den Rest müssen die acht Gemeinden
aufbringen. Allerdings sorgt eine Satzungsänderung dafür, dass die Kosten nicht nur auf die Anzahl der Schüler aus unseren Dörfern, sondern auf alle, die dort zur Schule gehen, umgelegt werden.
Unsere Gemeindearbeiter werden am 30.4.25 an einer vom Amt organisierten Schulung zur Begutachtung von Bäumen teilnehmen, um besser auf bestehende Gefahren aufmerksam machen zu können. Diese
Veranstaltung findet in unserem Gemeindehaus statt, es nehmen mehrere Angestellte der umliegenden Dörfer teil.
Im Zuge der Erfassung aller Straßenlampen in Kuhstorf, die aus Energiespargründen nachts abgeschaltet werden, sind insgesamt 123 Lampen in unserem Ort gezählt worden, 86 davon sind von dieser
Maßnahme betroffen. Sie werden demnächst mit neuen Banderolen und Nummern als Kennzeichnung ausgestattet.
Auch wenn sich nicht alle Straßenlampen in einem schlechten Zustand befinden, setzt diese Zahl unser Haushaltsvorhaben, in diesem Jahr 10 Lampen zu erneuern, in einen realistischen Rahmen.
Antworten auf die Fragen der Bürger aus der letzten Sitzung der Gemeindevertretung:
Frau Ehm erkundigte sich nach der Zuständigkeit der Bushaltestelle „Eichhof“ Richtung Hagenow. Wie bereits oben erwähnt liegt die in der Verantwortung des Straßenbauamtes. Der
Auftrag zur Ausbesserung wurde bereits erteilt. Die vollkommen ausgefahrenen Stellen werden nicht nur verfüllt, sondern gepflastert.
Vielen Dank für Ihre Nachfrage.
Alle Bewohner der Straßen „Eichhof“, „Am Stutenbaum“, „Kliewatzmaur“, „Am
Menkengraben“ und „Kienker Weg“ werden dieses Mal den Flyer von der jüngsten
Bewohnerin unserer Gemeinde erhalten. Vielen Dank dafür!
Frau Niemann wird in der kommenden Woche die von ihr gemalten Bilder im Gemeindehaus austauschen. Nutzen Sie also die Gelegenheit, diese zur Wahl am 11.5.25 oder zur unten benannten Sprechstunde
in Ruhe zu betrachten. Es lohnt sich.
Nächste Sitzung der Gemeindevertretung: 21.5.2025, 19.30 Uhr, Gemeindehaus
Nächste Sprechstunde: 12.5.2025, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, Gemeindehaus
Meine Mailadresse: [email protected]
März 2025
Text: Edda Köster Bild: Edda Köster
Sehr geehrte Kuhstorfer,
auch so kann unser Dorf aussehen: Obwohl es offensichtlich ist, dass der Kleidercontainer voll ist, wird versucht, die eigenen Sachen dort einfach noch loszuwerden. Uns ist klar, dass dieses
Verhalten durch die verwirrenden EU-Richtlinien zu Beginn des Jahres noch verstärkt wurde. Dennoch: Einen solchen Schandplatz möchten wir alle in unserem Dorf nicht haben.
Unsere Gemeindearbeiter haben gerade ein Gemeindeauto voller Säcke mit Altkleidern und Lumpenhaufen zur Hagenower Abnahmestelle im Sudenhof gefahren. Dort können
Altkleider kostenlos abgegeben werden. Es ist also nicht zwingend erforderlich, dass so ein Container in Kuhstorf steht.
Die entsprechende Firma hat den Container im „Kliewatzmaur“selbst entfernt, der im
„Pegelsberg“ ist jetzt abbestellt worden.
Ein freudiges Ereignis stellte die Jahreshauptversammlung unserer Feuerwehr dar.
Besonders hervorzuheben ist die sehr hohe Einsatzbereitschaft der 33 Einsatz-
Feuerwehrleute, der 24 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, der 15 Reservisten, der 14
Ehrenbeamten, der 5 Fördermitglieder: Sie haben insgesamt 3543 Stunden im Ehrenamt abgeleistet, das heißt, im Durchschnitt war jedes der 91 Mitglieder dort etwa 39 Stunden tätig. Wenn man davon
ausgeht, dass ein aktiver Feuerwehrmann dort mehr Zeit als ein Mitglied der Floriangruppe zugebracht hat, kann sich jeder vorstellen, dass der Unterschied in Wochen messbar ist. Allen
Ehrenamtlern der Feuerwehr unseren herzlichen Dank!
Das Amt Hagenow-Land ist durch entsprechende Gesetze verpflichtet worden, ein
Energiekonzept für jede Gemeinde im Amtsbereich zu erarbeiten. Als Grund wird die stetig steigende CO-2-Bepreisung angegeben, die noch von der alten Regierung am 31.1.25 beschlossen wurde. Jetzt
sind 55 Euro pro Tonne zu bezahlen, 2027 bereits 118 Euro. Deshalb soll die Energieversorgung der Gemeinden umgestellt werden, um diese Kosten zu reduzieren. Kurz beschrieben sollen erneuerbare
Energien in einen Pufferspeicher mit saisonalem Wärmespeicher fließen. Dazu wäre ein Nahwärmenetz von 11 Kilometern nötig, man geht in Kuhstorf von 235 Abnehmern aus, die Wirtschaftlichkeit wäre
mit einer Anschlussquote von 80 Prozent gegeben. Mit Förderung soll so ein Projekt etwa 7 Millionen Euro kosten.
Dieses Konzept hat bisher keinen bindenden Charakter.
Im Rahmen des weiteren Ausbaus der erneuerbaren Energie formiert sich massiver
Widerstand. Die „Windkraftgegner“, das sind Menschen, die den Ausbau befürworten, aber gegen das planlose Bauen zu Lasten der Lebensqualität der Landbewohner eintreten, haben sowohl über den
Landrat eine Petition an das Wirtschaftsministerium initiiert, als auch Frau Schwesig zum Handeln aufgefordert. Ziel ist es, vorläufig nur 1,4 Prozent der Landesfläche für Windenergie auszuweisen
und vereinfachte Genehmigungsverfahren ohne Öffentlichkeitsbeteiligung zu versagen.
Die Versammlung unseres Abwasserzweckverbandes im März bestätigte nach wie vor die finanzielle Stabilität, allerdings steht auch er neuen Herausforderungen gegenüber. Klärschlamm darf nicht mehr
auf Felder verbracht werden, eine Verbrennung ist aber nicht möglich, da noch an der Entwässerung gearbeitet werden muss. Die Entsorgung ist daher mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden.
Bestehende Biogasanlagen müssen wegen neuer Grenzwerte umgerüstet werden und die Steuerfreiheit für die Stromerzeugung aus Biogas entfällt.
Die Verkehrsschilderschau ergab, dass auch am Ausgang der Straße „Zum Stutenbaum“ in Richtung Wald ein 30-er Schild errichtet wird. Wie immer kann das aber etwas dauern.
In der vergangenen Woche fand die jährlich durchzuführende Gewässerschau durch den Wasser- und Bodenverband statt. Dessen Aufgabe ist der schadlose Abbau des
Oberflächenwassers, das in Gräben gesammelt wird und dann in die Sude einfließt. Defekte Drainagen fallen nicht in den Bereich des Verbandes, dafür sind die Grundstücksbesitzer verantwortlich.
Folgende Vorhaben sind demnächst geplant: Die Verwallung durch Mähgut und anderes
Material aus dem Graben am Weg Ausgang Kuhstorf Richtung Hagenow auf der rechten Seite soll beseitigt werden, so dass das Wasser wieder problemlos in den Graben abfließen kann und der Weg bei
entsprechender Witterung nicht mehr unter Wasser steht. Außerdem wird ein Schacht am Ende des Sandgrabens auf der linken Seite in Richtung Bresegard gereinigt.
Bereits erledigt wurde der Lichtraumschnitt am Strohkirchener Bach, um gute
Pflegebedingungen und den reibungslosen Ablauf des Wassers zu gewährleisten. Dieses Gewässer entspringt dem „Neuen Kanal“ bei Ludwigslust, speist sich aus der Lewitz und dem Schweriner See, bevor
das Wasser in die Sude fließt. Unser kleiner Bach zeigt deshalb einen extrem wechselnden Wasserstand, er ist ein wichtiges Instrument zur Regulierung des Oberflächenwassers.
Mehrere ausgespülte Stellen an Gräben und an der Sude wurden mit Steinen befestigt und auch die Schleusen werden ständig kontrolliert, um das Wasser in der Region zu halten oder es abfließen zu
lassen. Auch eine schadhafte Weide am Graben des Redefiner Weges in Richtung Friedhof auf der linken Seite ist entnommen worden. Einige liegengebliebene Äste dienen Kleintieren zum Unterschlupf.
Alle Bürger sind aufgefordert, Schäden in diesen Bereichen zu melden.
Antworten auf die Fragen der Bürger aus der letzten Sitzung der Gemeindevertretung:
Frau Ehm: Verantwortlichkeit für die Reparatur der Straße nach Moraas
Nach Aussage des Amtes handelt es sich um eine Ortsverbindungsstraße, für die die
jeweilige Gemeinde zuständig ist.
Frau Ehm unterbreitete auch einen Vorschlag zur Nutzung der freiwerdenden
Wohnung im Gemeindehaus ab Mai 2025. Wir werden die Verwendung nach der
Beräumung prüfen.
Herr Mörer: Die Nutzung der Steckdose für den Anschluss des Notstromaggregats
im Feuerwehrhaus ist nur bei geöffnetem Fenster oder offener Tür möglich.
Nach Aussage des Amtes ist Kuhstorf als „Leuchtturm“ nur ein Energielieferant im
Katastrophenfall, keine Wärmestube. Diese befindet sich in Bresegard.
Unsere Gemeinde wäre für 72 Stunden verantwortlich, anschließend der Kreis, nach
7 Tagen die Bundeswehr. Für diese 3 Tage wäre der jetzige Zustand tragbar.
Das Notstromaggregates muss halbjährlich geprüft werden, da es ansonsten einen
Standschaden entwickelt. Die Einweisung wird nach Lieferung durch den Hersteller
erfolgen.
Mehrere Bewohner meldeten telefonisch Schäden an den Gehwegen im
„Pegelsberg“, „Redefiner Weg“ und in der Schulstraße
In der Regel handelt es sich um Frostschäden oder Verwerfungen durch
Baumwurzeln. Unsere Gemeindearbeiter sind zur Zeit mit Pflasterarbeiten für den
Feuerwehrcontainer beschäftigt, erst anschließend können sie ein neues Projekt
umsetzen.
Renovierung der Trauerhalle
Sehr geehrte Kuhstorfer, vom 14.-16.4.25 wird unsere Trauerhalle renoviert.
Deshalb möchten wir die jährliche Putzaktion im Herbst auf auf den 16.4. ab um
16.00 Uhr vorziehen. Bitte bringen Sie Putzmittel für die Fenster, die
Bestuhlung und den Boden mit. Wir würden uns über Ihre Beteiligung sehr
freuen.
Nächste Sitzung der Gemeindevertretung: 23.4.25, 19.30 Uhr, Gemeindehaus
Nächste Sprechstunde: 7.4.2025, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, Gemeindehaus
Meine Mailadresse: [email protected]
Februar 2025
Text: Edda Köster Bild: Edda Köster / Bilder von Frau Harnisch und Frau Niemann, Skulptur von Herrn Baumgart
Sehr geehrte Kuhstorfer,
die Renovierung des Gemeindehauses, die Sie wahrscheinlich bei der Wahl bereits bewundern konnten, ist bis auf einige Restarbeiten am äußeren Fachwerk, den Fenstern und im Büro abgeschlossen. Unsere Gemeindearbeiter haben gute Arbeit geleistet. Vielen Dank dafür!
Wir freuen uns auch sehr über die zur Verfügung gestellten Bilder von Frau Harnisch und Frau Niemann sowie die Skulptur von Herrn Baumgart. Unser Ortsname stammt zwar von „Curdestorp“ ab, das im Jahr 1363 als Rundlings-Siedlung erstmalig erwähnt wurde, aber es ist anzunehmen, dass der Namensgeber „Curd“ auch Kühe besaß. Deshalb passt die von Herrn Baumgart gestaltete Skulptur gut in unser Gemeindehaus. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Es ist durchaus möglich, weitere Werke auszustellen. Sollten Sie daran Interesse haben, melden Sie sich bei mir.
Ein Dank geht auch an alle Wahlhelfer in unserer Gemeinde, die in gewohnt professioneller Art tätig waren, an Herrn Dunker, Herrn Wesser, Herrn Baumgart, Frau Benzien, Frau Feuersenger und Frau Jäger.
Stimmberechtigt waren 581 Bürger, davon haben sich im Vorfeld 138 für die Briefwahl entschieden. Diese Stimmen sind nicht in der unten stehenden Übersicht enthalten, da sie auf Grund des Wahlgeheimnisses nicht der Herkunftsgemeinde zugeordnet werden können und dürfen und deshalb nur im Gesamtergebnis des Amtes auftauchen.
Erststimme (Partei)
|
SPD |
AfD |
CDU |
Die Linke |
FDP |
GRÜNE |
Freie Wähler |
MLPD |
Bündnis Deutschl. |
|
63 |
154 |
89 |
44 |
11 |
8 |
11 |
1 |
4 |
|
5 ungültige Stimmen |
||||||||
Zweitstimme (Kandidat für die Landesliste der Partei)
|
SPD |
AfD |
CDU |
Die Linke |
FDP |
Grüne |
Tier- schutz- partei |
Freie Wähler |
Volt |
MLPD |
Bündnis Deutschl. |
BSW |
|
49 |
138 |
88 |
30 |
9 |
6 |
7 |
4 |
3 |
0 |
3 |
49 |
|
4 ungültige Stimmen |
|||||||||||
Hier die Informationen aus der letzten Gemeindevertretersitzung:
Wir haben den Haushalt für 2025 und damit auch die Hebesätze für die Grundsteuer A und B. Allen unseren Verbindlichkeiten können wir nachkommen, darüber hinaus auch einige Investitionen umsetzen, dennoch schwimmen wir nicht im Geld. Große Kosten entstehen durch die Finanzierung der Kita und die Beschulung unserer Kinder in den verschiedensten Schulen, Versicherungen, die Feuerwehr, die Kreis- und Amtsumlage sowie andere Pflichtaufgaben. All das sind Verpflichtungen, die wir erfüllen.
Darüber hinaus haben wir uns unter anderem vorgenommen:
-die Renovierung der Trauerhalle
-Bau eines Schleppdachs bei den Werkstätten der Gemeindearbeiter zum Unterstellen unserer
Technik
-Erweiterung der Bushaltestelle auf dem Gehweg am Eichhof
-Aufstellung einer Bank und eines Mülleimers auf dem Lindenplatz
-Ersatz eines defekten Spielgerätes auf dem großen Spielplatz
-Anschaffung neuer Sirenen und einer neuen Leiter für die Feuerwehr
-Austausch weiterer Straßenlaternen
Wir werden Sie über die Umsetzung informieren.
Die Hebesätze für die Grundsteuer A und B sind so berechnet worden, dass sie den bisherigen Einnahmen der Gemeinde entsprechen.
|
Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) |
Hebesatz: 455 |
Beispielrechnung: Steuermessbetrag: 40,11 40,11 x 365 = 14 640,15 : 100 = 146,40 Grundsteuer: 146,40 Euro |
|
Grundsteuer B (Grundstücke und Gebäude) |
Hebesatz: 365 |
Ende Februar bzw. Anfang März werden alle Rinnsteine in unserer Gemeinde von einer Kehrmaschine gereinigt. Diese Aufgabe wird dann in regelmäßigen Abständen von unseren Gemeindearbeitern erledigt, obwohl die Reinigung ansonsten den Anliegern obliegt. Wir werden diese Arbeit übernehmen, um Sie zu entlasten, aber natürlich nur so lange wir uns das personell und materiell leisten können. Ihnen verbleibt damit die Reinigung der Gehwege und des Streifens zwischen Gehweg und Ihrer Grundstücksgrenze.
Unsere Gemeindearbeiter erledigen neben geplanten besonderen Aufgaben auch den täglichen und wöchentlichen Dorfputz. Die regelmäßige Kontrolle aller öffentlichen Plätze, der Bushaltestellen und der Containerstellplätze gehört ebenso dazu wie die Säuberung des Friedhofes jeweils donnerstags und nach Bedarf am Montag.
Es ist eine Frage des Respekts vor der Arbeit anderer, diese Tätigkeit nicht durch eigenes Fehlverhalten zu erschweren. Lassen Sie uns gemeinsam für ein ordentliches und sauberes Dorf sorgen.
Die Abholung der Laubsäcke wird letztmalig am 3.3.25 erfolgen. Bitte legen Sie diese auch heraus, wenn Sie kein Laub mehr eingefüllt haben. Anfang Oktober werden sie dann wieder verteilt.
Die BayWa r.e. hat über den Stand unseres Bauprojektes informiert. Im Rahmen der letzten Öffentlichkeitsbeteiligung war von der Naturschutzbehörde gefordert worden, dass für die in diesem Flyer bereits erwähnten Schutz der Feldlerche nicht nur ein 3 Meter breiter, sondern ein 10 Meter breiter Streifen eingehalten werden muss. Damit muss die Baugrenze um 7 Meter verschoben werden, was zur Folge hat, dass der B-Plan erneut 14 Tage zusätzlich öffentlich ausgelegt wird. Aktuell werden die Unterlagen entsprechend überarbeitet. Über die Auslegung soll auf der im März stattfindenden Gemeindevertretersitzung abgestimmt werden.
Mit Stand vom 30.9.24 wohnen 693 Menschen in Kuhstorf. Damit sind wir nach Toddin mit 919 Einwohnern die zahlenmäßig größte Gemeinde.
Themen aus der letzten Einwohnerfragestunde:
Herr Jarmatz fragte nach einer geplanten Sanierung der kreiseigenen Straßen „Eichhof“ und „Mecklenburger Ende“. Abhängig von den finanziellen Mitteln soll das erst 2028 in die Planung gehen. Außerdem bemängelte er den Zustand des Einstiegsbereiches vor der Bushaltestelle „Eichhof“ in Richtung Hagenow. Im Zuge der Schadensbeseitigung auf der Straße nach Moraas wird es dort Ausbesserungsarbeiten geben, allerdings muss dazu die Witterung entsprechend sein. Seine Frage bezüglich der WEMACOM bezog sich auf den Termin der Fortsetzung der Arbeiten. Mir wurde dazu mitgeteilt, dass die Fertigstellung der Hausanschlüsse von Kunde zu Kunde unterschiedlich sei. Deshalb könne kein allgemeiner Termin mitgeteilt werden. Jeder Hauseigentümer habe die Möglichkeit, sich bei der WEMACOM unter [email protected] oder der Telefonnummer 0385 2027-9858 zu erkundigen.
Darüber hinaus sind wir gerade über teilweise halbseitige Straßen- und Gehwegsperrungen, Fahrbahneinengungen und Gesamtsperrungen von Gehwegen wegen der Fertigstellung der Hausanschlüsse im Auftrag der WEMACOM informiert werden. Vorwiegend passiert das in der 11. Kalenderwoche, also vom 10. bis zum 16.3.25, könnte sich aber auch bei ungünstigen Bedingungen bis zum 9.5.25 hinziehen. Das betrifft folgende Straßen: Eichhof, Pegelsberg, Bauernende, Redefiner Weg, Ausbau, Schulstraße, Mecklenburger Ende und An den Eichen.
Die Gemeinde und das Festkomitee freuen sich, dass sich 53 Frauen zu unserer Feier am 8.3.25 um 16.00 Uhr im Gemeindehaus angemeldet haben. Bitte bringen Sie alle einen Kugelschreiber mit und denken Sie an den kleinen Unkostenbeitrag.
Leider musste ich in dieser Woche einen Holzdiebstahl bei der Polizei anzeigen. Ein aufmerksamer Bürger informierte mich, dass 3 Bäume, eine Birke und zwei Eichen (?), die etwa einen Stammdurchmesser von 30 Zentimetern hatten, am Strohkirchener Weg abgesägt worden sind. Für zweckdienliche Hinweise sind wir dankbar.
Die Gemeinde selbst bietet im Wald in der Nähe des Friedhofes Bruchholz zur Aufarbeitung an. Pro Raummeter sind 10,00 Euro zu bezahlen. Sollten Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bis zum 7.3.25 bei mir.
Wir freuen uns, dass das Einwohnermeldeamt auf unseren Vorschlag, eine Sprechzeit ohne Terminvergabe anzubieten, eingeht.
Hier die Information des Einwohnermeldeamtes: Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger des Amtes Hagenow-Land, wir möchten Sie über Neuigkeiten aus dem Einwohnermeldeamt informieren. Ab März 2025 können Sie jeden letzten Dienstag im Monat zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr ohne Termin mit Ihren Anliegen zu uns kommen. Die nächsten terminfreien Dienstagnachmittage sind am 25.03.2025, 29.04.2025 sowie 27.05.2025. Für alle weiteren Tage können Sie auf unserer Homepage online einen Termin vereinbaren. Für Rückfragen rund um die Terminvergabe oder zu sonstigen Angelegenheiten des Einwohnermelde-wesens stehen wir Ihnen auch gern telefonisch unter 03883/6107-12 zur Verfügung.
Ihr Einwohnermeldeamt des Amtes Hagenow-Land
Nächste Sitzung der Gemeindevertretung: 26.3.25, 19.30 Uhr, Gemeindehaus
Nächste Sprechstunde: 17.3.2025, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, Gemeindehaus
Meine Mailadresse: [email protected]
Januar 2025
Text: Edda Köster Bild: Edda Köster / Jannik Werschky
Sehr geehrte Kuhstorfer,
nur durch die fleißige Unterstützung von Freiwilligen halten Sie heute wieder diesen Gemeindeflyer in den Händen. Einer von ihnen ist Jannik Werschky. Egal, wie das Wetter zum Austragetermin ist, er erfüllt seine Aufgabe sorgfältig. Dafür möchten wir ihm ganz herzlich danken. Wir freuen uns sehr über sein Engagement.
Viele von Ihnen haben am vergangenen Sonnabend einen schönen Abend mit interessanten Gesprächen, guten Getränken und einem gelungenen Feuer beim diesjährigen Tannenbaumverbrennen erlebt. Für die perfekte Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung einen besonderen Dank an das Festkomitee unseres Dorfes, an die Jugendfeuerwehr und an unseren Gemeindearbeiter Herrn Wilken.
Im Folgenden die wichtigsten Informationen aus der Sitzung der Gemeindevertretung am 22.1.25:
Viele Bürger warten derzeit auf die Zustellung der Grundsteuerbescheide ab 2025. Dazu folgende Informationen:
Das Bundesverfassungsgericht hat bereits 2018 die derzeit gültigen Bescheide für verfassungswidrig erklärt, da es gleichartige Grundstücke unterschiedlich behandele. Auch die verschiedenen Bewertungsrichtlinien aus den Zeiten der Trennung Deutschlands haben dazu geführt, dass sich die Bewertung vom tatsächlichen Wert der Immobilien entkoppelt
hat. Die Neuberechnung und -festsetzung basiert auf den am 1.1.2022 bestehenden Verhältnissen und erfolgt in drei Stufen.
|
Stufe |
Schritt |
verant- wortlich |
Basis |
Stand |
|
1 |
Feststellung des Grundsteuerwertes |
Finanz- amt |
von jedem Grundbesitzer übermittelte Feststellungserklärung |
abge- schlossen |
|
2 |
Mitteilung des Grundsteuermessbetrags |
Finanz- amt |
Grundsteuerwert x Steuermesszahl = Grundsteuermessbetrag Die Steuermesszahl ist ein gesetzlich festgelegter Faktor entsprechend § 15 des Grundsteuergesetzes. Der Grundsteuermessbetrag wird unserem Amt automatisch mitgeteilt. |
abge- schlossen |
|
3 |
Berechnung und Mitteilung der konkreten Grundsteuer |
Amt Hag.-Land |
Grundsteuermessbetrag x Hebesatz = Grundsteuer |
in Arbeit |
Alle Gemeinden sind gesetzlich verpflichtet die Hebesätze ab dem Jahr 2025 neu
festzulegen. Grundlage dieser Festlegung bildet das Prinzip, nicht mehr, aber auch nicht weniger an Grundsteuern wie in den vorherigen Jahren einzunehmen. Dieses Geld kommt ausschließlich der Gemeinde zu Gute. Die genaue Festlegung des Hebesatzes basiert auf Beratungsgesprächen mit dem Amt und wird dann von der Gemeindevertretung beschlossen und vom Amt verschickt.
Ergebnisse aus der Einwohnerfragestunde:
Herr Scheuner fragte nach dem Versandtermin der Hundesteuermarken, die ab 2025 für das gesamte Leben Ihres Tieres gelten. Das Amt wird diese zusammen mit den Grundsteuerbescheiden zusenden, um Kosten zu sparen. Bis dahin sind die jetzigen Marken gültig.
Weitere Informationen:
Für die im letzten Gemeindeflyer ausgeschriebene Aufarbeitung der Kronen in unserem Wald gab es nur einen einzigen Bewerber. Diesem wird nun der Zuschlag erteilt.
Auf der Gemeindevertretersitzung im November wurde durch das Amt informiert, dass alle Rinnsteine durch die Gemeinde gereinigt werden müssen. Das hat sich jetzt als nicht richtig herausgestellt. Aus diesem Grund ist wieder die Aussage aus der Straßenreinigungsordnung gültig, dass Grundstückseigentümer diese Aufgabe übernehmen müssen. Eine Überarbeitung der Satzung von 1996 steht auf unserem Plan.
Unser Gemeindehaus erhält in den Innenräumen einen neuen Anstrich. Diese Arbeiten werden von unseren Gemeindearbeitern ausgeführt. Das bietet auch die Gelegenheit, über die Dekoration der Wände nachzudenken. Vielleicht gibt es in Kuhstorf unerkannte Künstler,
die ein selbst gemaltes Bild, Fotografien oder Ähnliches für einen gewissen Zeitraum in unseren Räumern ausstellen möchten. Melden Sie sich also bitte bei mir, wenn Ihnen diese Idee zusagt.
Ein weiteres Angebot besteht darin, eine Informationsveranstaltung zum Rufbus-System der VLP in Kuhstorf durchzuführen. Sollten Sie Interesse daran haben, informieren Sie mich bitte wie gewohnt über die untenstehende Anmeldung.
__________________________________________________________________
Ich, ________________________________________, möchte an einer
Informationsveranstaltung zum Rufbus-System im Gemeindehaus Kuhstorf teilnehmen.
Für die Übermittlung des genauen Termins hier meine Adresse: 19230 Kuhstorf,
(Straße)________________________________________.
_______________________________
Unterschrift
Sehr geehrte Kuhstorfer Frauen,
die Gemeinde und das Festkomitee laden Sie ganz herzlich zu unserer Frauentagsfeier am 8.3.25 um 16.00 Uhr in das Gemeindehaus ein. Eine besondere Überraschung wird sie dort erwarten, die Spaß,
Spannung und die Möglichkeit auf Gewinne bietet. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Bitte melden Sie sich für eine bessere Planung bis zum 20.2.25 an. Es wird ein Unkostenbeitrag von 3,00 Euro
erhoben.
Nächste Sitzung der Gemeindevertretung: 26.2.2025, 19.30 Uhr, Gemeindehaus
Nächste Sprechstunde: 10.2.2025, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, Gemeindehaus
Meine Mailadresse: [email protected]